Borderlands uncut
Von vier Schatzsuchern wird der Spieler auf einen Wüstenplaneten namens Pandora abgesetzt. Hier muss er sich auf die Suche nach außerirdischen Kammern begeben. Dabei hilft euch eine Lady, die euch den Weg durch verlassene Wüstengebiete, Grenzstädte und Fabrikgebäude zeigt. OK, die Storyline ist vielleicht nicht wirklich aufregend, dafür ist aber das Gameplay umso besser. Gearbox hat hier wirklich einen tollen Mix aus dynamischen Schusswechseln und einer genialen Rollenspielmechanik auf den Markt gebracht. Mit Borderlands kommt endlich wieder ein Rollenspielmix mit tollen Ideen, stundenlangen Erkundungstouren und einen genialen Koop-Modus.


Der Spieler findet Monster vor, die sich selbst regenerieren können und Hinweise, auf den Ursprung der gesuchten Kammern. Mysteriöse Alien-Waffen, Artefakte, etc. sind nur ein Teil der Borderlandswelten.
Im Zentrum stehen die vier Klassen, die wesentliche Unterschiede beim Spielen aufweisen. Brick ist der Beserker und als Krieger im Nahkampf perfekt ausbalanciert. Mordecia ist Scharfschütze mit einem kampferprobten Adler, der stets im Hintergrund agiert. Roland ist der Allrounder der Runde und vor allem als Soldat und Heiler gut einzusetzen. Lilith ist die Expertin der Elemente und Meisterin in Feuer-, Schock- und Säurewaffen. Zudem kann Sie sich von einem zum anderen Ort transferieren und so die Gegner überraschen.
Das Level ist auf maximal 50 begrenzt, so dass für das abgegeben von Quests und das Erledigen von Monstern die Fähigkeiten des Spielers sowie die Lebensenergie erhöht werden. Ab Level 5 erhält der Spieler eine Spezialfähigkeit, für der Skillpunkte erreicht werden können und so Upgrades dieser Fähigkeiten möglich sind. Dadurch können Eigenschaften wie kritischer Schaden, Durchschlagskraft, etc. verbessert werden.
Wird eine Waffe abgefeuert, erhält der Spieler den Schaden als Zahl angezeigt. Das Treffen der Schwachstellen des Gegners, wird mit besonders hohem Schadenspunkten belohnt. Diverse Waffeneigenschaften wie Feuer, Säure, etc. sind ebenfalls taktisch richtig einzusetzen. Einen Bonus erhält der Spieler dann, wenn ein Waffentyp besonders häufig eingesetzt wird.


Bekannt aus Diablo, legt Borderlands uncut auf diverse Kombinationen der Waffen wert, so dass der Spieler diese in sieben Klassen eingeteilt bekommt. Schrotflinten, Scharfschutzengewehre, Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Pistolen, Revolver und Raketenwerfer. Zudem gibt es zahlreiche versteckte Kisten, Waffenlager und Tresore, die der Spieler finden kann. So wird garantiert, dass der Spieler die ganze Karte erforscht und wirklich jeden Winkel genau inspiziert. Jeder Charakter kann zum Glück auch jede Waffe verwenden, so dass sowohl Lilith als auch Roland mit einem Scharfschützengewehr umgehen können.
Der Koop-Modus ist leider etwas dünn besiedelt, so dass wenig NPCs und auch die Landschaft eher karg ausfallen. Doch sobald ein menschlicher Mitspieler mit an Board ist, beginnt der Spaß! Spezialtruppen, taktisch gute Gegnerhorden, etc. machen den Koop-Modus zu einer wahren Augenweide.
Bewertung
Ein tolles Balancing und jede Menge Spielspaß! So könnte man Borderlands beschreiben. Hier hat der Spieler die Möglichkeit, sich mehrere Stunden an die Konsole oder den PC zu klammern und alleine oder gemeinsam mit einem Freund die Welt von Borderlands zu erkunden. Mindestens 30-40 Stunden werden benötigt, um die zahlreichen Missionen und Areale von Borderlands nur annähernd zu erkunden. Von uns gibt es dafür eine ganz klare Kaufempfehlung. Ein tolles Spiel!

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